Samstag, 20. Juni 2009

Central Australia

Die ersten beiden Juni Wochen hatte ich ja Urlaub. Die Zeit musste natürlich genutzt werden, um auch mal an ganz andere Orte in Australien zu reisen. Den ersten Teil meines Urlaubs hab ich zusammen mit Jan-Fabian in der Mitte von Australien verbracht. Von Melbourne aus gings mitm Flugzeug nach Alice Springs. In ALice Springs hat man eine Zeitverschiebung von 30min zu Melbourne. Ganz komische Sache ne Zeitzone mit ner halben Stunde weiter...
Alice Springs selber ist ne echt langweillige Stadt mitten in der Mitte von ganz viel nix. Dort gibts außer dem Flughafen und ein paar Hostels und Touribüros, wo man Touren oder Autos buchen kann nicht viel. Wir sind dann noch in die "Innenstadt " gegangen, was so ne halbe Straße mit drei Restaurants und ein paar Souvenierläden ist, zum abendessen. Aber dann eigentlich auch nur noch zum schlafen ins Hostel, weil am morgen mussten wir auch schon um 4 Uhr wieder aufstehen. Die Touren gehen immer schon recht früh los, da man echt viel fahren muss, um die Sehenswürdigkeiten in der Wüste zu sehen. In unserer 2 Tages-Tour, sind wir am ersten Tag 9h und am zweiten ca 6h Auto gefahren. Völlig verrückt. Aber es hat sich gelohnt.
Während der Autofahrt am ersten morgen ging dann die Sonne in der Wüste auf und damit auch die Temperatur schnell viel höher. Hier ein Bild vom Sonnenaufgang, das mir ganz gut gefällt, auch wenns qualitativ nicht so top ist, weils aus dem fahrendem Bus raus fotografiert wurde.

Nach der ersten Fahrt mit kurzen Unterbrechungen kamen wir am ersten Tag am Kings Canyon an, auf welchen wir für ca 2h hoch und entlang gelaufen sind. Hier ein paar Bilder dazu:
Im Canyon selber gehts an einer Stelle über Treppen runter zum Garden of Eden, wo dauerhaft Wasser ist und daher auch eine ganz andere Vegetation mit kleinen Seen. Hier ein paar Bilder:
Danach gings dann gleich weiter mit dem Bus. Während der Fahrt konnten wir einmal einen riesen Vogel sehen, der ein Wallaby, ein kleines Kangeruh gegessen hat. Diese Vögel können eine Flügelspannweite von bis zu 1,60m bekommen. Ziemlich groß. Außerdem haben wir wile Kamele am Straßenrand gesehen. Ja, die laufen da auch einfach rum. Die ersten Kamele kamen mit den ersten Expeditionen, also Australien erkundigt wurde hierher. Und als sie nicht mehr gebraucht wurden, wurden sie einfach freigelassen. Da sie aber keinen natürlichen Feinde haben, haben die sich unglaub über die Jahr vermehrt, so dass jetzt so viele da sind, dass die teilweise ausm Helikopter abgeschossen werden.
Am Abend des ersten Tages sind wir dann zu unserem Campingplatz am Uluru gefahren. Dort hgabs abends dann noch BBQ und bisschen am Lagerfeuer sitzen mit der Gruppe von 9 Leuten +Tourguide. Übernachtet haben wir dann draußen, ja ohne Zelt, in einem sogenannten Swag. Da liegt man im Schlafsack drin und der sieht selbst auch aus wie einer, nur mit nem Stoff, der sich so anfühlt wie der von einem Zelt. Wie uns der Tourguide erzählt hat kommen nachts dann wohl auch mal Dingos (so was ähnliches wie wilde Hunde) an und schnuppern an einem, aber da die scheu sind rennen die gleich weg wenn man wach wird. Naja gesehen hab ich keinen, aber wer weiss... Der Sternenhimmel den ich gesehen habe, war aber echt schön. Nur kalt wars, und das ganz schön viel.
Am nächsten morgen dann schon wieder ganz früh (um 5) aufstehen, um den Sonnenaufgang am Uluru zu sehen. Der Uluru selber ist auch bekannt unter Ayers Rock und ist ein Monolit, also ein Stein mitten in der Wüste. Wenn man ihn sich anschaut, wenn die Sonne aufgeht, siehts aus als würde er die Farbe wechseln von organge zu rot. Hier ein paar Bilder:
Nachdem wir uns den Sonnenaufgang angeschaut haben, sind 5 von uns noch auf den Uluru hoch gelaufen/geklettert. Geht da schon recht steil hoch und ist wohl auch nicht so ungefährlich ohne jegliche Sicherung/Gelände und eigentlich ists auch nicht so ganz erlaubt, aber auch irgendwie nicht wirklich verboten. Die Einwohner bitten einen drum nicht hochzuklettern, weil schon viele dabei gestorben sind, aber es gibt trotzdem einen Weg und jeden Tag gehen da ganz schön viele Leute hoch. Hochlaufen dauert ca. 1h. Hier auch ein paar Bilder zu:
Wenn man dann aber mal oben ist, ists echt ne wahnsinnig schöne und sehr weite Aussicht über die ganze flache Wüste.
Nachher gabs dann noch ein Gruppenfoto mit allen, auch denen die sich nicht hoch getraut haben auf den Stein:
Neben dem Uluru gibts auch noch den Fooluru. Der sieht genauso aus wie der Uluru und liegt auch nicht weit davon entfernt, ist aber kein Monolit, also nicht ein einziger Stein sondern viele. Hier ein Bild daon:
Nachdem wir am Uluru waren gings dann weiter zum kata tjuta. Dort sind wir dann auch noch ein bisschen rumgelaufen. Hier ein paar Bilder dazu:
Danach gings dann auch schon wieder zurück nach Alice Springs, wo wir noch eine Nacht im Hostel übernachtet haben, und am nächsten morgen mit dem Flugzeug dann weiter nach Darwin, ganz in den Norden von Australien.

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